Feedback

Wie Sie richtig Feedback geben – Das Kommunikationsquadrat, von Schulz von Thun illustriert einen erfolgversprechenden Weg. Um Probleme in der Kommunikation zu beseitigen, sollte sich der Sender vergewissern, dass seine Nachricht auch die Informationen transportiert, die er transportiert haben möchte. Er muss also eine Rückmeldung vom Empfänger bekommen oder gegebenenfalls auch einfordern. Diese Rückmeldung nennt Schulz von Thun „Feedback“. In unserem Fall: Das Feedback des Projektleiters klingt weniger aggressiv, wenn er Ich-Botschaften sendet. Mit der Ich-Botschaft drückt er aus, wie sich das Verhalten des Gesprächspartners auf ihn auswirkt. Er teilt unmissverständlich seine eigene Meinung mit, ohne seinen Gesprächspartner anzugreifen.

Formuliert der Projektleiter die Ich-Botschaft richtig, sorgt das fast immer für eine Deeskalation. Das Gespräch wird wertschätzender. Beispiel: Statt „Das ist doch Schwachsinn, was Du von Dir gibt’s“ wäre es besser zu formulieren: „Ich kann den Sinn, was Du sagst, nicht begreifen“.

Hier ein paar Tipps, wie Sie richtig Feedback geben:

  • Geben Sie öfters Feedback
  • Beginnen Sie mit positiven Aspekten
  • Formulieren Sie kurz und konkret
  • Geben Sie Vorschläge, keine Anweisungen
  • Senden Sie Ich-Botschaften
  • Vermeiden Sie moralische Bewertungen
  • Wählen Sie die richtige Gelegenheit
  • Auch positives Verhalten verdient eine Rückmeldung
  • Fragen Sie nach, ob Ihr Feedback hilfreich war
  • Fordern Sie Feedback auch ein

Feedback ist eine Serviceleistung, ein Freundschaftsdienst, ein Geschenk! Wir sollten uns darüber freuen, nicht ärgern!