Scrum

Scrum (Englisch für Gedränge) hat sich als die bekannteste Methode in der agilen Softwareentwicklung etabliert. Sie folgt einfachen Regeln und ist schlank organisiert. Scrum benötigt nur wenige Akteure, die bestimmte Rollen übernehmen: der Kunde, der Product Owner, der Scrum Muster und das Scrum Team. Der Product Owner hat eine führende Rolle im Scrum Prozess. Welche das ist und warum das so ist, beleuchtet dieser Beitrag.

In welchen Situationen ist Scrum als Methode für die Softwareentwicklung gut geeignet? Im Gegensatz zum Wasserfallmodell, welches die Phasen Analyse, Entwurf, Implementierung und Test linear durchläuft, ist Scrum deutlich flexibler. Aus dieser Perspektive sprechen zwei wesentliche Vorteile für den Scrum Prozess: Wenn während der Projektlaufzeit mit stark veränderlichen Anforderungen zu rechnen ist oder wenn die Anforderungen so aufteilbar sind, sodass sie unabhängig voneinander funktionieren können. Der Einsatz des Wasserfallmodels wäre sinnvoller, wenn das Softwareprodukt von Anfang an vollständig konzeptioniert sein muss oder wenn Änderungen am Projektinhalt als störend und lästig empfunden werden. Sind die Projektteams größer als acht Personen oder arbeiten die Mitglieder des Teams örtlich verteilt, kann Scrum seine Vorteile nicht entfalten.

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